Geobretter Brüche

Brüche verstehen einfach gemacht

Neben dem spielerischen Bauen des Geobretts und dem Gestalten von Formen mit Hilfe des Geobretts ist es auch möglich anhand der Geobretter Brüche bzw. das Bruchrechnen zu erklären. Prinzipiell funktioniert dies auch über die Vorstellung des Geobretts als Ganzes. Das äußere Quadrat ist hier der natürlichen Zahl 1 gleichzusetzen. Anhand eines Gummis lassen sich nun einzelne Formen abstecken, die jeweils eine bestimmte Fläche dieses bezeichneten Ganzen einnehmen. Die Bestimmung dieser Fläche ist es, was den Kindern dabei hilft, ein Gefühl für Bruchteile zu erhalten und somit das Bruchrechnen zu begreifen. Geobretter Brüche vermitteln somit auf eine ganz visuelle Art mathematische Größen und Zusammenhänge.

Bei den Geobretter Brüchen gilt es zu Beginn alle möglichen nichtkongruenten Dreiecke zu finden und festzustellen, wie groß der Anteil ihrer an dem Ganzen ist. Diese Feststellung ist der erste Schritt dahin, Brüche und das Bruchrechnen zu begreifen. Möglichst einfach macht man diesen Schritt für die Kinder, indem man sie vorher das Geobrett hat selbst zusammenbauen lassen. Dies führt dazu, dass sie sich freiwillig länger mit dem Geobrett beschäftigen wollen, da sie ja letztlich den Nutzen aus ihrer zuvor eingebrachten Mühe ziehen möchten.

Ein Nutzen, der insbesondere darin liegt, spielerisch das zu erfahren, was früher oder später zur Not trocken gelernt werden muss. Die Kinder gewinnen mit dem Geobrett (gibt es z.B. hier) durch Spaß Erfahrungen und Lerninhalte – ein Effekt, der bezeichnend für die Herkunft des Lernens mit Hilfe des Geobretts ist. Geobretter Brüche und Geobretter Formen stammen letztlich von der Reformpädagogin Maria Montessori, die mit dieser Art der Pädagogik, die nicht an einer bloßen Wissensvermittlung, sondern vielmehr an einer Wissenserfahrung ansetzt, Maßstäbe für die neue Pädagogiklehre gesetzt hat.

Wer seinen Schülern über Geobretter Brüche das Bruchrechnen nahebringen möchte, der sollte diesem Gedanken unbedingt folgen. Das spielerische Erlernen ist für die Kinder nicht nur angenehmer, sondern nachgewiesenermaßen auch weitaus nachhaltiger und somit stets zu bevorzugen.